SENT-Messtechnik

Das optiMEAS smartPRO SENT 32 realisiert End of Life Tests für bis zu 32 Drucksensoren

sent_32Der Name des optiMEAS smartPRO SENT 32 verrät bereits die gebotene Leistungskapazität – die 32 individuell konfigurierbaren SENT-Kanäle sind einer der Gründe, die dieses Messsystem besonders machen. Dabei handelt es sich um eine SENT-­Spezialisierung für das bewährte smartPRO Basis­gerät. Seit 2007 standardisiert gemäß SAE J2716, ergänzt die Single Edge Nibble Transmission, kurz SENT, die ­analoge Messwertübertragung als digitale Schnittstelle zur Sensorintegration in der ­Automobilelektronik. ­Neben den SENT-Kanälen ­ver­fügen die Geräte auch über Digital-Out (8 bei 12) und Analogkanäle (4 bei 12 und 8 bei 32) und ­unterstützen Secure SENT; innerhalb der Secure SENT Konfiguration wird bei der aktuellen Anwendung permanent der Counter und das Invertierte MSN im SENT-Frame als Digitalkanal mitgeloggt.

Zu dem SENT 32-System gibt es außerdem noch­­ eine 12-Kanalvariante, welche 16 analoge Eingänge besitzt, von denen 12 fest mit den SENT-Sensor Eingängen verdrahtet sind, um die Leistungsaufnahme der Sensoren zu messen.

 

Digitale Drucksignalüberwachung mit Klimakomponente

Die Charakteristik von bis zu 32 Drucksensoren wird über ­einen spezifizierten Druck- und ­Temperaturbereich mess­technisch erfasst. Außerdem sind mit der Software für den Prüfablauf ­Komponenten wie Klimaschrank, Konstanter, Ventilansteuerung und Druckcontroller integriert. Die Sensoren können über eine Eingangsklemme mit einer Spannung vom 4,5 bis 5,5V versorgt werden. Für den End of Life Test werden 32 Drucksensoren über mehrere Monate klimatischen Bedingungen ausgesetzt. Neben CRC ­Überwachung der Fast- und Slowchannel, werden ­zusätzlich die Physikalischen High- und Low-Pegel des SENT-Signals, die Statusbits und die Tick Time bestimmt. Mit dem optiMEAS smartPRO SENT 12 wird von jedem Sensor zusätzlich die Stromaufnahme aufgezeichnet.

Das optiMEAS smartPRO System als Plattform für SENT Messtechnik

Das smartPro ist ein CarrierBoard welches mit bis zu 8 ­Aufsteckmodulen erweitert werden kann. Das CarrierBoard wird mit CPU-Modulen ­betrieben, auf welchen vom 800MHz i.MX537 bis zum 1 GHz i.MX6 Quad Core verschiedenste Varianten zur Verfügung ­stehen.

Basisfunktionen des smartPro Gerätes

  • Read-Only Root-Filesystem + Journaling Filesystem für Apps/Einstellungen und Messwerte (das Gerät kann ohne Datenverlust zu jeder Zeit ausgeschaltet werden)
  • Die komplette Software (Bootloader, Kernel, ­Bibliotheken, Applikationen, …) für das Gerät wird in der Entwicklungsumgebung übersetzt (jedes Bit kann verändert werden)
  • Programmierbar in C++ mit Qt oder Python 3 ­(andere Programmiersprachen und Bibliotheken können selbst integriert werden)
  • Mainline Linux Kernel mit PREEMPT_RT (Realtime) Patch: Kernel Version 3.12 oder höher (je nach CPU und Hardware Model)
  • App Konzept (Devicemanager + mehrere Apps) [nur eine App läuft gleichzeitig, kann aber aus mehreren Prozessen bestehen.]

 

optiMEAS smartSerie

smartPRO

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Allgemeine Technische Details des smartPRO

 smartPRO

Grundsystem

  • Temperaturbereich -30° +70° C
  • Spannungsversorgung 9-36 VDC, externes Netzteil
  • ARM Core Processor i.MX537, 800MHz, 512MB DDR3 SDRAM
  • 128MB NAND Flash, RTC DS 1339 Real Time Clock
  • 2x SD-Kartenspeicherslot
  • 2x USB 2.0 Full-Speed (Host/Device)
  • 2x ADC Kanäle, PT100/NTC, 12 bit, 10 Hz,
    davon 1x extern, 1x intern (Systemtemperatur)
  • 2x ADC Kanäle, 0-40 V, 12 bit, 10 Hz,
    davon 1x extern, 1x intern (DC-Versorgungsanschluss)
  • 4x Digitaler Eingang (HTL, 24V, Common-Ground)
  • 4x Digitaler Ausgang (HTL, 24V, Common-Ground, 100mA)
  • Status 7 Segment Anzeige
  • 2x CAN: ISO11898 konform, isoliert

Analoge Eingänge

  • Erweitert das smartPRO System um 8 Spannungs­eingänge mit einer Abtastrate von 5 kHz pro Kanal.
  • Spannungsbereich: +/- 10V differenziell
  • Auflösung: 24 Bit
  • Datentraten einstellbar bis 0.1 Hz

 SENT Board

 

  • Decodierung von FC1, FC2, SC
  • Überwachung Statusbit, CRC, Counter
  • Messung und automatische Einstellung auf Tick-Time
  • Diagnoseinformation im Prozessabbild
  • Sensorversorgung: 5V, < 500 mA Summe
  • Rückmessung der Versorgungsspannung
  • Messung der gemittelten High/Low-Signalpegel an den Sensoreingängen über Multiplexer und ge­steuerte Sample/Hold-Stufe, Messbereich 8.2V, 12 bit

 

 

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