Grundlegendes
Wirkungsabläufe oder Prozesse existieren nicht nur in technischen Anlagen, sondern auch im biologischen Umfeld oder sogar der Wirtschaft oder dem Verkehrswesen.
Beispiele finden sich überall. Schon wenn Sie morgens den Wasserhahn öffnen und eine angenehme Wassertemperatur einstellen, beeinflussen Sie einen einfachen Wirkungsablauf: Die Durchflussmengen des heissen und kalten Wasserstroms bestimmen die Mischungstemperatur.
Sie haben bestimmt auch beobachtet, wie Änderungen im Wasserdruck oder der Temperatur des heissen Wassers sich als Störung auf die Mischungstemperatur unangenehm auswirken.
Ziel einer Regelung
ist es, die Regelgröße (hier die Mischungstemperatur) fortlaufend zu erfassen und in diesem Beispiel die Durchflussmengen so zu beeinflussen, dass die Temperatur konstant bleibt. Zur Optimierung des Regelverhaltens können möglicherweise die Störgrößen ebenfalls gemessen werden und über eine Störgrößenaufschaltung korrigierend die Stellgröße beeinflussen.

Überlicherweise sind Prozesse meist erheblich komplexer als das angeführte Beispiel. Deshalb ist es notwendig, bevor eine Steuerung, Regelung oder Automatisierung entworfen wird, ein möglichst genaues Abbild oder Modell des Prozesses zu schaffen. Nur so können die geeigneten Werkzeuge ausgewählt werden, um das gewünschte Ziel zuverlässig, robust und mit kalkulierbarem Aufwand zu erreichen.
Die optiMEAS verfügt speziell mit Dr. Jens-Achim Kessel über tiefgehende Kenntnisse in diesen Bereichen.
Aktualisiert (Mittwoch, den 15. August 2012 um 14:02 Uhr)




