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Medizintechnik

smartMEDILog - Drahtloser, medizinischer Datenlogger

optiMEAS entwickelt mit langjähriger Erfahrung im industriellen Bereich Datenlogger, die auf modernste Gerätetechnologien aufsetzen. Skalierbarkeit, Flexibilität, hohe Speichertiefe, Messgenauigkeit und intelligente Vorverarbeitung sind dabei Voraussetzung.

Gefördert vom Land Hessen und der EU, ist der smartMEDILog das erste Gerät für den medizinischen Einsatz. Es zeichnet sich besonders dadurch aus, dass es batteriebetrieben ist, jede Art von physiologischen als auch biomechanischen Signalen messen kann, und die Daten sowohl per Kabel als auch drahtlos per WLAN an einen beliebigen PC überträgt.

 

medizin datenlogger gerät



optiMEAS smart-Geräte sind einfach bedienbar, speziell an die Aufgabe angepasst und leistungsfähig. Streng der Philosophie folgend: Immer die beste Lösung und den Nutzen im Blick!

 

Einsatzbereiche

Mit diesen Voraussetzungen ist der smartMEDILog für die verschiedensten Anwendungen optimal geeignet. Diese beginnen bei der Ausbildung von Medizinstudenten und Therapeuten, gehen über die medizinischen Forschung, die Sportmedizin, die Neurologie bis hin zur Orthopädie.

 

Zahlreiche Messmöglichkeiten

Begonnen bei den verschiedensten physiologischen Messungen wie EMG, EEG, EKG, EOG, können beliebige Kombinationen von Sensoren für Kraft, Winkel oder Beschleunigung an das 8-kanalige System angeschlossen werden. Dabei reichen die Messraten von 250 Hz bis 8 kHz. Eine nachgeschaltete Filterung und Verarbeitung der Signale erfolgt in der
mitgelieferten PC-Software.

Bei der Bedienung besticht der smartMEDILOg durch seine einfache Handhabung. Auf Wunsch liefert optiMEAS den smartMEDILog schlüsselfertig - inklusive Sensorik, Elektroden und Kabeln.

 

Hohe Speicherkapazität und Skalierbarkeit

Wird der smartMEDILog ohne Anbindung an einen PC betrieben, wird er einmalig mit der mitgelieferten PC-Software parametriert. Danach startet er selbständig mit den eingestellten Werten und beginnt – je nach Konfiguration – entweder sofort oder auf Tastendruck mit dem Aufzeichnen der Daten. Die Daten werden mit dem Zeitstempel der internen Uhr versehen und auf der eingeschobenen SD-Karte gespeichert.
Das entstehende Datenformat ist mit einer Videoaufzeichnung vergleichbar, so dass auch bei abruptem Abbruch der Messung alle Daten bis zum letzten Datenpunkt lesbar sind. In das Gerät lassen sich handelsübliche SD-Karten, ähnlich einer Kamera, einlegen.Selbst für den Fall, dass die Kanalzahl eines Gerätes nicht ausreicht, lassen sich mehrere Geräte im Verbund betreiben. Damit ist die Anzahl der Messkanäle nahezu beliebig erweiterbar.

 

Drahtlos mit dem Echtzeitmonitor am PC verbunden

Mit dem PC per WLAN verbunden, ist das Gerät vollständig bedienbar. Über
entsprechende Dialoge lassen sich die Eingangskanäle, die Berechnungen und die Stimuli- Vorgabe einstellen. Ein einfacher Druck auf den Startknopf genügt, um die Messung zu starten und die aufgenommenen Daten zu visualisieren. Nach der erfolgten Aufnahme können die Daten anschließend gespeichert, wieder geladen oder in Programmen wie
Microsoft® Excel, Matlab® oder Origin® weiterverarbeitet werden.

 

 

Unabhängig von der optiMEAS eigenen Bedien- und Visualisierungssoftware ist eine
Integration in LabView®, Matlab® oder eigene Programme problemlos möglich.

 

Vorgabe von Stimuli-Signalen

Zur Erzeugung von Stimulationssignalen ist der smartMEDILog mit vier digitalen und einem analogen Ausgang ausgestattet, die frei programmierbar sind. Die Ausgangskanäle sind zeitlich exakt den gemessenen Eingangssignalen zugeordnet. Damit lassen sich neurophysiologische Versuche wie z.B. Messung der Latenzzeiten, Nutzzeit, Leitungszeit der Nervenfaser, neuromuskuläre Übertragungszeit oder Leitungszeit der Muskelfasern durchführen.

 

Techische Daten des smartMEDILog:

smartMEDILog Basissystem

Technische Daten

Prozessor

Freescale i.MX537 @800MHz; 512MB RAM; 128MB NAND Flash
alternativ: Freescale i.MX 6Qaud @1GHz; 1GB RAM; 128MB NAND Flash

RAM

512MB DDR3 SDRAM

Flash intern

128MB NAND Flash, RTC DS 1339 Real Time Clock

SD/µSD

1xSD und 1xµSD bis 64 GByte

Temperaturbereich

-20°C bis +70°C Umgebungstemperatur

Spannungsversorgung

externes, medizinisch zugelassenes Netzteil

Schnittstellen

1xUSB 2.0 mini - zum Laden des Akkus -
meldet sich als USB Stick am PC

Ein- und Ausgänge

4x Digital IN - 3,6V/0V
4x Digital OUT - 2,5V/0V, < 10mA
1x Analog OUT (nicht mit Biomechanik-Anpassung)
8x Analog IN: Abtastraten von 250Hz bis 8 kHz;
Auflösung 24 Bit; Spannungsbereich ± 2,5V,
Verstärkung 1, 2, 4, 6, 8, 12, 24
Jeweils in 2er Kanalgruppen anpassbar auf biomechanische Sensoren

Gehäuse

PE
Sondergehäuse nach Absprache möglich

Netzwerk

1 x Ethernet RJ45 – 1 GBit
1 x WLAN 802.11 (2.4GHz u. 5GHz)
zur Datenübertragung auf PC (Monitoring und Steuerung)

LED

4x zweifarbig (rot/grün)
LED 1: Software bereit / aktiv / Fehler
LED 4: WLAN Status
LED 2 und 3: softwarekonfigurierbar

 

Verfügbare Apps für das smartMEDILog

Über eine Zusatzkomponente sind die smartLog-Geräte in der Lage analoge Eingänge zu erfassen. Dazu stehen Module wie 8 Eingänge, ±10V, 24 Bit, 2kHz pro Kanal oder 4 Eingänge ±10V, 24 Bit, 5kHz Abtastrate pro Kanal zur Verfügung. Weitere Module auf Anfrage.

Zum Speichern der Daten sind alle smartLog-Geräte mit einem SD oder µSD Karten-Slot ausgestattet. Mit bis zu 64 GByte steht genug Platz zum Loggen zur Verfügung. Zur PC-losen Konfiguration wird eine SD Karte mit einer Konfigurationsdatei einfach in das Gerät gesteckt. Die Geräte parametrieren sich dann selbständig und beginnen mit der Aufzeichnung.

Zum drahtlosen Betrieb der Geräte in einem lokalen Netzwerk können die smartLog-Geräte mit einem eingebauten oder externen WLAN-Stick erweitert werden. Dieser unterstützt IEEE 802.11 b/g/n bei maximal 300 Mbps im Dualband Betrieb.

Damit Daten auf einfache Weise auch anderen Messgeräten wieder zur Verfügung gestellt werden können, sind Kombinationen mit Analogen Ausgängen ±10V, 16 Bit möglich. Auch auf dem CAN Bus erfasste Daten können ausgegeben werden.

In einigen Fällen ist das Setzen von Alarm- oder Steuerausgängen erforderlich. Dazu verfügen die smartLog-Geräte standardmäßig über 4 digitale Eingänge (24V) und 4 digitale Ausgänge (24V, 100mA).

Für die Erfassung langsam veränderlicher Systemparameter (Temperatur, Versorgungsspannung) stehen weitere 4 analoge Kanäle mit geringerer Auflösung zur Verfügung. Hiervon sind 2 Kanäle für Temperatur (PT100, NTC) und 2 Kanäle für die Erfassung von Statussignalen mit 10 Hz Abtastrate bei 12Bit-Auflösung reserviert, jeweils einer davon ist bereits in den Geräten zur Messung der Gerätetemperatur und der Versorgungsspannung (Eingang) verdrahtet.

Insbesondere im mobilen Einsatz sind immer wieder Spannungsaufsälle zu überbrücken. Zu diesem Zweck können die smart-Geräte optional mit einem Akku ausgestattet werden. Abhängig von der Akkukapazität können die Geräte bis zu mehreren Stunden autark betrieben werden (optional).

 

Die Stärke von optiMEAS

Als fachübergreifendes Team aus Elektrotechnikern, Physikern, Informatikern und Medizinern verstehen wir messtechnische Anwendungen aus den verschiedensten Bereichen. Auf Basis unserer bestehenden Komponenten und Ihrem Know How, entsteht die genau passende Lösung für Ihre Anwendung. Sprechen Sie uns an!

 

Anwendungsbeispiel

Im Rahmen seines Studiums muss jeder Medizinstudent ein physiologisches Fachpraktikum absolvieren. Dort werden Versuche wie die Bestimmung der Leitungsgeschwindigkeit im Nervus ulnaris oder die Untersuchung vestibulo-okulomotorischer Reflexe mit dem Drehstuhl durchgeführt. Die Vielzahl unterschiedlichster Versuche erfordert hier ein medizinisches Messsystem mit hoher Flexibilität. Durch die drahtlose Übertragung der erfassten Signale und die einfache Möglichkeit der Vorgabe von Stimuli Signalen, entfaltet der smartMEDILog hier seine volle Leistungsfähigkeit.

 

 

Dieses Projekt (HA-Projekt-Nr.: 329/12-19) wurde im Rahmen von Hessen ModellProjekte als
KMU-Modell- und Pilotprojekt (MPP) aus Mitteln des Landes Hessen und der Europäischen Union (Europäischer Fonds für Regionale Entwicklung – EFRE) gefördert.

 

Eine Urkunde vom hessischen Staatssekretär

Innovation smartMEDILog: Das optiMEAS smartMEDILog wurde als neuartiger medizinischer Datenlogger auf dem Hessischen Transferforum am 8. Oktober 2014 im Schloss Biebrich in Wiesbaden unter dem Motto „Schüler erklären die Welt der Technik“ vorgestellt und ausgezeichnet.

 

Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Wissenschaftsminister Boris Rhein haben Wissenschaftler, Unternehmer der Technologiebranche und Unternehmen vom Land Hessen geförderter Projekte geladen, um zukunftsweisende Impulse und Strategien auszutauschen.Unter den Gästen befand sich auch Staatssekretär Mathias Samson, der die Urkunde überreichte. Schüler der Diltheyschule Wiesbaden hatten sich zuvor mit dem Gerät vertraut gemacht, um es in eigenen Worten und in einem kreativen Rahmen am Hessischen Innovationstag als Schauspiel darzustellen.

innovation transferforum auszeichnung
Die Schüler der Kiltheyschule, Staatssekretär Mathias Samson und Burkhard Schranz


Das „smartMEDILog“ ist das gelungene Ergebnis eines innovativen Förderprojektes und wurde zum stolzen Vorreiter für unsere gesamte smartLog Geräteserie. Nach der Medizin entstanden Anwendungen für die Geophysik, die Automobilindustrie und die Energiewirtschaft; weitere sind geplant.
Das Projekt (HA-Projekt-Nr.: 329/12-19) wurde im Rahmen von Hessen ModellProjekte als KMU-Modell- und Pilotprojekt aus Mitteln des Landes Hessen und der Europäischen Union gefördert. Nach dem Leitsatz „einfach smart loggen“ hat optiMEAS mit seiner Entwicklung einen neuen Trend gesetzt: Einfache Bedienbarkeit bei hoher Leistungsfähigkeit durch spezielle Aufgabenanpassung nach dem Baukastenprinzip in Hard- und Software. Drahtlos intelligent zur Erfassung neurophysiologischer und biomechanischer Signale, wie EEG, EKG, EOG, Kraft oder Beschleunigung ist das smartMEDILog prädestiniert für die medizinische Forschung und Lehre. Am physiologischen Institut der Universität Bern, das optiMEAS durch medizinische Beratung und klinische Tests unterstützt hat, erfolgt der erste Einsatz der Geräte.

 

 

Making of:

Auszeichnung
Auszeichnung 4. Hessisches Transferforum im Rahmen des Hessischen Innovationstages