smartCANLog
Maschinen- und Fahrzeugtechnik
Robuste Messtechnik auf 2 Rädern
Testfahrzeug für das smartCANLog
smartENERGYLog
Energie- und Anlagentechnik
smartGEOLog
Seismische Überwachung & Erschütterungsmessungen
smartMEDILog
Medizintechnik

smartENERGYLog - einfach smart loggen - Energie- und Anlagentechnik

Das smartENERGYLog ist ein Datenlogger und Überwachungssystem für die Energiewirtschaft. Speziell an die Aufgabe angepasst, erfüllt es vollständig die Anforderungen: hohe Investitionssicherheit, hohe Betriebssicherheit, hohe Spannungsfestigkeit und hohe Isolationsabstände, ein großer Versorgungsspannungsbereich und geprüfte IT-Sicherheit. Speziell konzipiert als ein intelligentes Diagnosesystem zur Anwendung im Bereich der Energietechnik oder dem Anlagenbau.

Mit dem smartENERGYLog lassen sich Ereignisse isolieren und bewerten oder kontinuierlich Daten erfassen und aufzeichnen. Das System passt sich nahtlos in Schaltanlagen und Umspannstationen ein. Es verfügt über die IT-Sicherheitsüberprüfung gemäß dem BDEW, ist unabhängig von der Versorgungsspannung direkt anschließbar und lässt sich sogar unmittelbar über Lichtwellenleiter mit dem Netzwerk verbinden. Die Speicherung der Messdaten und Bewertungsergebnisse erfolgt lokal oder direkt in der angebundenen Leittechnik.

Einsatzbereiche:

Das smartENERGYLog ist optimal geeignet für sämtliche Anwendungen im Bereich der Energiewirtschaft:

  • Überwachung von Leistungs- und Trennschaltern
  • Überwachung von Transformatoren
  • Fernwartung und Condition Monitoring in
    Anlage und Maschinen
  • Intelligentes System zur Bewertung von
    Schaltvorgängen

... und wird eingesetzt in:

  • Schaltanlagen
  • Umspannstationen
  • Anlagentechnik
  • Kraftwerken
  • Wind- und Solaranlagen

Alles in einer Box!

Anders als herkömmliche Systeme - die typischerweise aus vielen Einzelkomponenten bestehen – ist bei den smartENERGYLog Geräten bereits alles eingebaut. Dazu gehören beispielsweise:

  • Spannungsversorgungen von 10-36 VDC über 230 VAC bis hin zu Netzteilen mit 200-1000 VDC
  • Analoge, isolierte Messeingänge
  • Melde- und Status-Kanäle
  • Elektrische oder optische Netzwerkanschlüsse
  • Intelligente Firmware (Apps) auf Basis eines BDEW IT-sicherheitsgeprüftem Echtzeit Linux Systems

Sollte eine Komponente fehlen, so wird diese ganz einfach durch Zusatzmodule nachgerüstet.

Einschalten und los geht´s…

Durch die hohe Integration der Einzelkomponenten und die angepasste Software, ist die Montage und Installation vor Ort denkbar einfach. Zur Parametrierung wird das Gerät entweder direkt über das Netzwerk mit der
Leitwarte verbunden oder an einen PC oder Notebook angeschlossen. Sobald das smartENERGYLog danach wieder eingeschaltet wird, beginnt es eigenständig mit der eingespielten Software und startet die Datenerfassung, -bewertung und -speicherung.

Geprüfte IT-Sicherheit

Das smartENERGYLog ist nach dem BDEW (Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft) Whitepaper „Anforderungen an sichere Steuerungs- und Telekommunikationssysteme im Bereich der Prozesssteuerung in der Energieversorgung“ geprüft. Es ist damit gegenüber Sicherheitsbedrohungen im alltäglichen Betrieb geschützt und für die Integration in sicherheitskritische IT-Netze bestens gerüstet.

 

 

Im Internet, im lokalen Netz oder autark

Zusätzlich zur automatischen Speicherung der Daten auf der internen Speicherkarte, ist das smartENERGYLog in der Lage, die Daten vollständig oder selektiv per Netzwerk zu übertragen. Dies erfolgt immer mit sicheren Protokollen: entweder auf einen FTP-Server oder über den optiMEAS eigenen Cloud-Server. Die Anbindung erlaubt darüber hinaus die direkte Kommunikation mit den Geräten, das Abfragen von Live-Daten und bietet sogar die Möglichkeit eines vollständigen Software-Updates.

 

Das optional integrierte Mobilfunkmodem (LTE) ermöglicht die Verbindung ins Internet - auch von Standorten, die über keine Netzwerkverbindung verfügen.

 

Techische Daten des smartENERGYLog:

smartENERGYLog Basissystem

Technische Daten

Prozessor

Freescale i.MX537 @800MHz; 512MB RAM; 128MB NAND Flash
alternativ: Freescale i.MX 6Qaud @1GHz; 1GB RAM; 128MB NAND Flash

SD/µSD

1x µSD intern mit 2x Betriebssystem + Apps und Einstellungen
1x SD extern zur Speicherung von Messdaten etc. (derzeit bis 64 GB)
1x SATA (intern)

Temperaturbereich

-40°C bis +70°C Umgebungstemperatur

Spannungsversorgung

10 bis 36 VDC (interner DC/DC Wandler)
alternativ: 17,5 bis 36 VDC (interner Step-Down Wandler; nicht isoliert)
alternativ: 230 VAC
alternativ: 200 V-1000 VDC (isoliert, 4kV spannungsfest)

Power / Watchdog - Controller

Auswahl der Boot-Quelle: Partition A oder B der internen µSD-Karte
Fallback-Boot aus dem NAND-Flash bei defekter / nicht vorhandener µSD-Karte
Watchdog-Überwachung der Betriebssoftware
Zeitweises Ausschalten des Boards zum Energiesparen
Gerätestart über digitalen Eingang
1x 10 Bit Analoger Eingang zur Messung der internen 3,3V Versorgung; Abtastrate 1Hz
1x 10 Bit Analoger Eingang zur Messung der internen Akku-Spannung; Abtastrate 1Hz

HMI

2x Taster
1x Buzzer
1x 7-Segment Anzeige
1x LVDS Display-Port (intern)

Schnittstellen Basissystem

1x USB 2.0 High-Speed Host-Port
1x USB 2.0 High-Speed Device-Port
1x 10/100 Mbps Ethernet
2x CAN: ISO11898 konform, Isoliert (optional)
1x interner Temperatursensor
4x digitaler Ausgang (Opto-Koppler; Common Ground; max. 550mA@60V pro Ausgang) (optional)
4x digitaler Eingang (Opto-Koppler; High ab 5V) (optional)
1x 12 Bit NTC / PT100 Temperatur-Eingang Abtastrate 1Hz
1x 12 Bit Analoger Eingang: +/- 25V; Abtastrate 1Hz; optional: interne Brücke zur Messung der Versorgungsspannung
2x smartModul Systembus Steckplätze zur Aufnahme von jeweils 4 Erweiterungsmodulen

smartModul 4U5K-1 Schnittstellen

4x 24 Bit Analog Eingang: +/- 10V (Max. Eingangsspannung +/- 12,5V)
15V Sensorversorgung mit max. 100 mA
Abtastrate bis 5kHz

smartModul 8U5K-1 (optional) Schnittstellen

4x 24 Bit Analog Eingang: +/- 10V (Max. Eingangsspannung +/- 12,5V)
15V Sensorversorgung mit max. 100 mA
Abtastrate bis 5kHz

smartModul LTE/GPS-1 (optional) Schnittstellen

GLONASS & GPS Empfänger GNS1301 mit A-GPS & 1PPS Impuls (10 ns Abweichung RMS)
LTE-Modem mit GSM, GPRS, WCDMA, EDGE, HSDPA, HSUPA, HSPA+, LTE-FDD

 

Universell durch kombinierbare Komponenten

Damit das smartLog optimal in die Anwendung passt, ist er konfigurierbar und durch verschiedenste Komponenten erweiterbar. Internetanbindung, Zeitsynchronisation oder Positionsbestimmung sind nur einige davon.

 

Die smartLog-Geräte verfügen in der Basisausstattung über einen CAN Knoten. Sie lassen sich optional um drei weitere CAN Konten erweitern. Über die Art der Datenerfassung entscheidet die installierte Betriebssoftware. So stehen Module zur vollständigen Interpretation der CAN Botschaften auf Basis einer .dbc Datei oder zum Schreiben von Vector ASC Logging Dateien zur Verfügung.

Über eine Zusatzkomponente sind die smartLog-Geräte in der Lage analoge Eingänge zu erfassen. Dazu stehen Module wie 8 Eingänge, ±10V, 24 Bit, 2kHz pro Kanal oder 4 Eingänge ±10V, 24 Bit, 5kHz Abtastrate pro Kanal zur Verfügung. Weitere Module auf Anfrage.

Zum Speichern der Daten sind alle smartLog-Geräte mit einem SD oder µSD Karten-Slot ausgestattet. Mit bis zu 64 GByte steht genug Platz zum Loggen zur Verfügung. Zur PC-losen Konfiguration wird eine SD Karte mit einer Konfigurationsdatei einfach in das Gerät gesteckt. Die Geräte parametrieren sich dann selbständig und beginnen mit der Aufzeichnung.

Zum drahtlosen Betrieb der Geräte in einem lokalen Netzwerk können die smartLog-Geräte mit einem eingebauten oder externen WLAN-Stick erweitert werden. Dieser unterstützt IEEE 802.11 b/g/n bei maximal 300 Mbps im Dualband Betrieb.

Über das optionale Mobilfunkmodem können die smartLog-Geräte direkt eine Verbindung ins Internet aufbauen. Standardmäßig erfolgt die Kommunikation nach dem Mailbox Prinzip mit einem festlegten Server. Darüber können Messdaten von den Geräten geladen une Konfigurationen geändert werden. Auch ein Update der Betriebssoftware ist möglich.

Sofern die smartLog-Geräte verteilt aufgestellt sind, jedoch synchron im Geräteverbund laufen sollen, kommt die GPS-Synchronisation zum Einsatz. Dadurch werden die Messwerte der einzelnen Geräte bis auf 1 µs genau miteinander synchronisiert. Darüber hinaus stehen die Positionsdaten des Gerätes als Messkanal zur Verfügung.

Damit Daten auf einfache Weise auch anderen Messgeräten wieder zur Verfügung gestellt werden können, sind Kombinationen mit Analogen Ausgängen ±10V, 16 Bit möglich. Auch auf dem CAN Bus erfasste Daten können ausgegeben werden.

In einigen Fällen ist das Setzen von Alarm- oder Steuerausgängen erforderlich. Dazu verfügen die smartLog-Geräte standardmäßig über 4 digitale Eingänge (24V) und 4 digitale Ausgänge (24V, 100mA).

Für die Erfassung langsam veränderlicher Systemparameter (Temperatur, Versorgungsspannung) stehen weitere 4 analoge Kanäle mit geringerer Auflösung zur Verfügung. Hiervon sind 2 Kanäle für Temperatur (PT100, NTC) und 2 Kanäle für die Erfassung von Statussignalen mit 10 Hz Abtastrate bei 12Bit-Auflösung reserviert, jeweils einer davon ist bereits in den Geräten zur Messung der Gerätetemperatur und der Versorgungsspannung (Eingang) verdrahtet.

Insbesondere im mobilen Einsatz sind immer wieder Spannungsaufsälle zu überbrücken. Zu diesem Zweck können die smart-Geräte optional mit einem Akku ausgestattet werden. Abhängig von der Akkukapazität können die Geräte bis zu mehreren Stunden autark betrieben werden (optional).

High Voltage
(optional).

... hier könnte Ihre App oder Ihr smartModul stehen!
Auf Wunsch entwickeln wir angepasste Lösungen für Ihre Anwendung.

 

Anwendungsbeispiel

Trennschaltermonitoring: Der Trend zur vorausschauenden Wartung aktiver Komponenten wird immer stärker. Kostenreduktion durch Vergrößerung der Wartungsintervalle und Ausfallsicherheit stehen dort im Vordergrund. Das wird möglich durch eine zuverlässige Verschleiß- und Ermüdungsüberwachung von aktiven Komponenten im Stromnetz, wie z.B. Trennschaltern. Das smartENERGYLog übernimmt das Monitoring der Komponenten, überträgt die Daten zur weiteren Verarbeitung und ermöglicht so eine bedarfsgerechte und präventive Instandhaltung.